von Redaktion

Georgensgmünd – Die gesundheitsgefährdende Allergiepflanze Ambrosia breitet sich in Bayern immer weiter aus. „Bei den Untersuchungen im Jahr 2019 wurden 45 neue große Ambrosia-Bestände gefunden, sodass die Gesamtzahl der erkannten großen Bestände auf 509 anstieg“, sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag bei der Besichtigung eines Ambrosia-Bestandes in Georgensgmünd im Landkreis Roth. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Die Pollen der Ambrosia können beim Menschen schon in kleinen Mengen allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Bindehautreizungen und allergisches Asthma auslösen. Die Ambrosiapollen hätten ein fünf Mal höheres Allergiepotenzial als Gräserpollen. „Deshalb ist es unser Ziel, die Ausbreitung der Pflanze in Bayern so weit wie möglich zu stoppen“, betonte Huml.  lby

Artikel 1 von 11