12 Millionen für Sylvensteinspeicher

von Redaktion

Umweltminister Glauber gibt verbesserten Hochwasserschutz frei

Lenggries – Am Sylvensteinspeicher in Lenggries (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist nach rund fünfjähriger Bauzeit ein millionenschweres Bauprojekt unter anderem für besseren Hochwasserschutz fertig gestellt worden. Für rund zwölf Millionen Euro wurden Erneuerungen an dem Bauwerk durchgeführt, etwa an den beiden Auslässen des Stausees.

„Der Sylvensteinspeicher ist die Schutzmauer des Isartales vor einem Hochwasser“, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am gestern bei der Freigabe der neue Infrastruktur für die Nutzung. „Er reguliert den Abfluss in der Isar und hat damit herausragende Bedeutung für den Ballungsraum München bis Landshut.“ Damit sei er eine der wichtigsten Baustellen Bayerns. Zuletzt sei der Speicher beim Hochwasser 2013 die Lebensversicherung für viele Orte gewesen. In Zeiten der Trockenheit habe der Speicher aber auch die gegenteilige Funktion. „Dank der Wasserzugabe aus dem Sylvensteinspeicher führt die Isar auch an Hitzetagen jederzeit genügend Wasser.“

Zuvor traf sich Glauber am Krüner Stauwehr (Kreis Garmisch-Partenkirchen) mit Vertretern des Kreisfischereiverbands. Dort müssen wegen Kiesansammlungen immer wieder die Schleusen geöffnet werden. Zuletzt waren deswegen im Juni tausende Fische verendet. Eine einfache Lösung für das Problem gibt es nicht. Glauber versprach, bis Herbst an einem Konzept zu feilen.  va/csc

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