„Ich blicke nach vorne“

von Redaktion

Jenny Schäfer, 19, Abiturientin in Markt Indersdorf (Kreis Dachau):

Die Abiturfeier war schon etwas speziell. Es dauerte genau eine Stunde, immer 25 Schüler erhielten ihr Zeugnis. Musik, Ansprachen und zum Schluss unser Abifilm. Man musste danach gehen. Okay, die Schule gab ihr Bestes. Leider konnte es aber keinen Sektempfang wie früher geben. Das fand ich schon sehr schade. Früher stand man hinterher mit den Lehrern zusammen, plauderte noch ein bisschen. Das ging jetzt nicht. So konnte ich mich auch nicht von den Lehrern verabschieden. Bei einigen hätte ich das echt gerne getan, etwa vom Deutsch-, vom Mathe- und vom Wirtschafts-Lehrer. Der Schule mache ich natürlich keinen Vorwurf, es ging halt nicht anders.

Ich blicke nach vorne, genieße jetzt die Zeit zu Hause und falle in kein Loch. Bei BMW habe ich mir einen Praktikums-Platz besorgt. Und im nächsten Jahr werde ich studieren, wahrscheinlich BWL mit Schwerpunkt Management.  Protokoll: Dirk Walter

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