Würzburg – Die heißen Tage setzen den Tieren und Pflanzen in Bayerns großen Flüssen derzeit weit weniger zu als noch in den Vorjahren. Die Wassertemperatur des Mains sei weit genug entfernt von der kritischen 25-Grad-Marke, bei der ansonsten ein Alarmplan greife. Auch für die Donau sieht es heuer besser aus als in den vergangenen Dürre- und Hitzejahren. Bei derzeit etwa 21 Grad Celsius gehe es Tieren und Pflanzen gut.
Wenn Flusswasser zu heiß ist, kann das negative Auswirkungen haben. Es setzt nicht nur den Eiweißen der Zellen zu, sondern raubt den Lebewesen auch wichtigen Sauerstoff. Denn wenn es sehr warm ist, können Algen stark wachsen, sterben dann aber schnell massenhaft ab – und das verbraucht Sauerstoff. lby