Hummel auf Platz 1

von Redaktion

Insekten-Zählung in Bayern

Hilpoltstein – Die Hummel ist das nach wie vor am meisten gesichtete Insekt auf bayerischen Äckern. Auf den weiteren Plätzen folgen die Honigbiene, der Siebenpunkt-Marienkäfer und die Wildbiene, wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Freitag im mittelfränkischen Hilpoltstein mitteilte. Insgesamt seien im Rahmen des sogenannten Insektensommers rund 1000 Meldungen über Sichtungen von Insekten beim LBV eingegangen. Verbandschef Helmut Beran sagte: „Immer mehr Menschen schauen genauer hin, wenn es um das Schicksal dieser wichtigen Tiergruppe geht.“

Die Wespe rangiert laut Mitteilung auf Rang sechs (2019: Rang zwölf). Es seien ähnlich viele Wespen pro Zählung gemeldet worden wie im Hochsommer 2019. Durchschnittlich seien es im August dieses Jahres 10,9 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 11,4 Wespen 2019 gewesen (2018: 12,2).

Bei der diesjährigen Zählung legten Teilnehmer ihr Augenmerk besonders auf den Marienkäfer, wie es heißt. Sie hätten den roten Käfer mit den charakteristischen schwarzen Punkten häufiger gemeldet als in den Vorjahren. Insgesamt sei der Siebenpunkt in 342 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 316 Meldungen. Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden laut Mitteilung in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August hatten Naturfreunde Insekten gezählt.  kna

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