Wir Enten hatten eine tolle Zeit in Italien. Doch Agnes und ich vermissten auch unseren See daheim. Darum beschlossen wir, von Pompeji aus zurück nach Bayern zu fliegen. Als wir uns der Lombardei näherten, einer Region im Norden Italiens, wurde Agnes langsamer. „Lass uns noch einen Stopp in Mailand einlegen“, quakte sie. „In dieser Stadt gibt es eine Kathedrale, also eine große Kirche, die wir besuchen sollten.“ Bald landeten wir auf einem großen Platz im Zentrum der Stadt und blickten auf eine riesige Kirche. Sie hatte viele Spitzen, Statuen und hohe Fenster. „Wie schön!“, quakte ich. „Der Dom von Mailand ist der Fläche nach eine der größten Kathedralen der Welt“, erklärte mir Agnes. Rund 500 Jahre lang haben Zweibeiner an dieser Kirche gebaut. Sie ist im gotischen Stil gebaut. Typisch dafür sind spitzzulaufende Bögen und hohe Fenster. Mein Blick fiel auf eine vergoldete Statue auf der Spitze des Domes. „Das ist die ,Madonnina´, eine Statue von Maria, der Mutter Jesu“, quakte Agnes. „Für die Mailänder ist sie so wichtig wie die ,Patrona Bavariae´ für die Bayern.“ Sie sollte immer auf dem höchsten Punkt der Stadt bleiben. Als später höhere Gebäude gebaut wurden, hat man Kopien der Statue angefertigt und diese Bauten damit gekrönt. Eure Paula