Corona-Fälle an drei Schulen – mit massiven Folgen

von Redaktion

Olching – An drei Schulen in Oberbayern hat es gestern Corona-Fälle mit weitreichenden Folgen gegeben.

Am Gymnasium in Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) wurden 103 Schüler vorerst vom Unterricht im Schulgebäude ausgeschlossen. Eine Schülerin der Oberstufe in Olching hatte Urlaub in einem Risikogebiet in Frankreich gemacht und ihr Testergebnis nicht abgewartet. Sie kam am ersten Tag in die Schule und nahm an einer Vollversammlung der Q11 in der Turnhalle teil. Bei dem Treffen sollten die angehenden Abiturienten auf ihre letzten beiden Schuljahre vorbereitet werden, das ist laut Schule unerlässlich. Danach bekam die Schülerin ihr Testergebnis, es war positiv. Symptome hatte sie nicht.

Schule und Behörden reagierten sofort und schlossen 103 Schüler der Jahrgangsstufe vom Unterricht im Schulgebäude aus. Die Schüler hatten sich schon vor der Turnhalle getroffen und begrüßt. Deshalb konnte niemand als Kontaktperson ausgeschlossen werden. Das bedeutet: Homeschooling für alle. Als engste Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt zwei Freundinnen ermittelt. Sie und ihre Familien müssen sich testen lassen und 14 Tage in Quarantäne.

In Vaterstetten (Kreis Ebersberg) gab es gleich an zwei Schulen Corona-Fälle: an der Realschule und an der Grundschule Brunnenstraße im Gemeindeteil Baldham. Die 9. Klasse der Realschule muss für zwei Wochen komplett in Quarantäne, das betrifft 25 Schüler und vier Lehrer. An der Grundschule fiel das Testergebnis einer Lehrerin positiv aus, dort müssen 22 weitere Lehrer und eine komplette Klasse in Quarantäne. Das bedeutet, dass die gesamte Schule geschlossen bleiben muss. Wann sie wieder öffnen kann, hängt vom Schulamt ab. Das ist dabei, Möglichkeiten auszuloten, wie der Unterricht weitergehen kann. Beide Corona-Fälle sind bei freiwilligen Tests nachgewiesen worden.  gar/ja

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