BRAUCHTUM

von Redaktion

Bildstöcke sind alte Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, die wir an Feldwegen finden. Wallfahrern waren sie Wegmale, Haltepunkte und Andachtsstationen. Anlässe für die Errichtung der kleinen stehenden Pfeiler aus Holz oder Stein waren persönliche Schicksale, Krankheiten, Feuer- und Flutkatastrophen und Kriege. Deshalb waren sie oft ein Ausdruck der Bitte um Hilfe und des Dankes und der Verehrung von Heiligen. Nicht selten haben Bildstöcke die Form einer kleinen Kapelle, so in Tirol und Kärnten. Sie sind in Bayern weit verbreitet, im Alpenraum und besonders in Unterfranken. Hier gehören die Flurdenkmale zum Landschaftsbild.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Septemberregen ist für Saat und Vieh gelegen. Ist der September lind, ist der Winter ein Kind.

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