Am vergangenen Wochenende wollten wir Enten die Hühner auf einen Schnatter besuchen. Agnes, Klara und ich watschelten in Richtung Bauernhof, als das Unglück geschah: Klara quakte plötzlich vor Schmerz auf: „Auaquak! Was war das?“, fragte sie, rieb sich den Kopf. Sie entdeckte ein hellgrünes Bällchen mit spitzen Stacheln. Es war eine Rosskastanie, die noch in der stacheligen Schale steckte. „Das ist ja eine gefährliche Waffe“, quakte Klara. „Die stachelige Hülle soll die Kastanie vor Tieren schützen, die sie fressen wollen“, erklärte ihr Agnes. „Na ja, bis auf Wildschweine. Die lassen sich nicht mal davon abschrecken und fressen die stachelige Schale einfach mit.“ Ich nickte. „Mit Kastanien kann man noch viel mehr machen“, quakte Agnes. Waschbär Waldemar hat mal bei einem seiner Streifzüge im Dorf gesehen, wie kleine Zweibeiner kleine Löcher in Kastanien bohrten, Holzstäbchen hineinsteckten und damit lustige Tiere bastelten. Essen können Zweibeiner diese Rosskastanien übrigens nicht. Und manchmal geht es ihnen wie Klara. Als ich ihr davon quakte, musste sie lachen. „Können wir weiter?“, schnatterte ich. „Henne Herta wollte uns doch von ihren Küken gackern.“ Gequakt, getan: Fröhlich setzten wir den Weg zum Bauernhof fort. Eure Paula