Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird das Lüften als wichtige Waffe gegen die Verbreitung des Coronavirus schwieriger. Mobile Raumluftfilter könnten helfen – bereits jetzt zieht die Nachfrage deutlich an. Mehrere Unternehmen haben seit Beginn der Pandemie mobile Raumluftfilter gegen Viren entwickelt. Dazu gehören Trotec aus Heinsberg in Nordrhein-Westfalen und Wolf aus Mainburg in Bayern. Beide Unternehmen berichten von einer deutlich gestiegenen Nachfrage. Die Wartezeit betrage aktuell mindestens drei Wochen. Bei Wolf geht man von einer Produktionskapazität von rund 1000 Geräten pro Woche aus, bei einem geschätzten potenziellen Bedarf von 40 000 bis 50 000 allein für die Schulen in Deutschland. Eine weitere Herausforderung ist die Beschaffung der Teile. Beide Unternehmen haben die Produktion umgestellt, um die große Nachfrage bedienen zu können.
Die Geräte der beiden Anbieter weisen gewisse Ähnlichkeiten auf. Es sind Kästen in Kühlschrankgröße, die in einen Raum gestellt werden können. Dann saugen sie Luft an, schicken sie zuerst durch einen gröberen Vorfilter und dann durch einen speziellen Filter, der auch Viren aus der Luft fischen kann. lby