Die Baumarten der Zukunft

von Redaktion

Es ist ein Mammutprojekt: Damit der Wald in Bayern dem Klimawandel trotzen kann, muss er sich ändern. Andere, vor allem unterschiedliche Arten müssen Wurzeln schlagen. Denn Monokulturen können weder Schädlingen noch Stürmen oder Trockenheit viel entgegensetzen. Das Ziel: Bei der Waldverjüngung setzen die Förster viel häufiger auf Eichen, Tannen, Buchen und Douglasien – allein die Staatsforsten pflanzen aktuell rund sechs Millionen Setzlinge pro Jahr. Auch seltenere einheimische Bäume wie Elsbeere, Linde, Ahorn, Birne, Kirsche und andere Edellaubhölzer werden gepflanzt. Zudem holt man sich Inspirationen aus Gegenden, die schon jetzt klimatische Bedingungen haben, wie sie bei uns in 50 oder 100 Jahren erwartet werden. Gut möglich also, dass bayerische Schulkinder im Biologieunterricht bald auch Atlas-Zeder, Libanon-Zeder oder Baumhasel zu bestimmen lernen.  lby

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