von Redaktion

Neulich hatten wir Enten so viel zu schnattern, dass wir abends erst spät ins Nest kamen. Es war schon dunkel, als Klara, Agnes und mir die Augen zufielen. Wenig später wurden Agnes und ich aber schon wieder geweckt: Wir hörten Klara panisch schnattern. „Was quakst du so laut?“, fragte Agnes. „Hast du schlecht geträumt oder was ist los?“ Klara watschelte zu uns. „Vor meinem Nest tauchten plötzlich zwei leuchtende Augen auf“, quakte Klara. „Da habe ich Angst bekommen.“ Agnes nickte. „Sicher nur eine Katze, du Angsthase“, schnatterte sie. „Ich habe mich aber erschreckt“, quakte Klara. „Warum müssen Katzenaugen auch so schaurig leuchten?“ Agnes lachte. „Das kann ich dir schnattern.“ Sie erklärte uns, dass Katzen besondere Augen haben. So liegt tief im Augeninneren hinter ihrer Netzhaut, in der die Sehsinneszellen stecken, eine Schicht, die das Licht reflektiert. Wenn die wenigen Lichtstrahlen die Netzhaut passiert haben, werden sie zurückgeworfen – und treffen erneut auf die Sehsinneszellen. So können Katzen im Dunkeln das wenige Licht optimal ausnutzen. Dass Katzenaugen leuchten, ist ein Nebeneffekt davon. „Das ist dann, als würdet ihr mit einer Taschenlampe einen Spiegel anstrahlen“, quakte Agnes. Eure Paula

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