BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

BRAUCHTUM

Der Wachszieher und Lebzelter stellte Kerzen aus reinem Bienenwachs her und goss mit kunstvoll geschnittenen Holzformen Votivgaben für Wallfahrten. Um 1500 gab es in München 20 Lebzelter, die sehr angesehen waren. Sie allein hatten das Recht, aus Honig Lebzelten und süßen Met herzustellen. Mit Holzmodeln formten sie Lebkuchen, oft mit religiösen Motiven. Die Lebkuchen vom Lebzelter waren willkommene Geschenke bei vielen Anlässen, besonders auch in der Weihnachtszeit. Berühmt waren die Lebkuchen aus Nürnberg. Im 18. Jahrhundert kam der Brauch der in Model gepressten Honiglebkuchen aus der Mode. An ihre Stelle traten nun von Bäckern in großen Mengen hergestellte Lebkuchen mit aufgeklebten Bildern.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Dezember mit viel Regen ist für die Saat kein Segen.

Kommt die Heilige Lucia, findet sie schon Kälte da.

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