IN KÜRZE

Autofahrer fährt in Menschengruppe Kinderpornografie: Polizist vor Gericht Kruzifix für Unterammergau Corona-Ausbruch in Klinik Brand-Katastrophe: Fahrlässige Tötung?

von Redaktion

Ein älterer Autofahrer ist auf einem Parkplatz in eine Menschengruppe gefahren. Vier Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer, sagte ein Polizeisprecher. Wie es zu dem Unfall in Treuchtlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) kommen konnte, war zunächst unklar.  lby

Wegen des Besitzes von Kinderpornografie steht in Bayern ab kommender Woche ein Polizist vor Gericht. Bei einer Durchsuchung seien bei dem heute 26-Jährigen etwa 300 kinderpornografische Bilder und 74 Videoaufnahmen gefunden worden, sagte ein Sprecher der Zentralstelle Cybercrime. Außerdem soll der Angeklagte in 13 Fällen heimlich Nacktaufnahmen von Frauen gemacht haben. Der Polizist saß in Untersuchungshaft, befindet sich inzwischen aber wieder auf freiem Fuß. Ab Mittwoch kommender Woche muss er sich vor dem Amtsgericht im oberfränkischen Lichtenfels verantworten.  lby

Das „Kruzifix II“ des deutschen Bildhauers Ernst Barlach wird vorerst in der Dorfkirche St. Nikolaus in Unterammergau hängen. Ursprünglich sollte das Werk des berühmten Künstlers bei einer Ausstellung zu den Passionsspielen im Nachbarort Oberammergau gezeigt werden. Wegen der Absage der Passion stand es aber monatelang im Depot, wie ein Sprecher der Kunsthalle am Dienstag sagte. Nun stellten die Besitzer es für die Dorfkirche zur Verfügung. Das „Kruzifix II“ soll am Donnerstag an der Rückseite des Kirchenschiffs unter der Orgel einen Platz bekommen.  lby

In der Klinik Dr. Robert Schindlbeck in Herrsching (Kreis Starnberg) ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Zehn Patienten und sechs Mitarbeiter sind infiziert. Drei schwerstkranke Patienten der Palliativstation sind mit, aber nicht an der Corona-Infektion gestorben.  mm

Entfernte Rauchmelder könnten für den Tod einer Mutter und ihrer vier Kinder bei einem Brand in Nürnberg vor mehr als einem Jahr verantwortlich sein. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Tötung, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es gibt Anhaltspunkte, dass jemand die Rauchmelder vor dem Brand entfernt hatte. Eine 34-Jährige und ihre vier kleinen Kinder waren bei dem Feuer ums Leben gekommen. Die Brandursache ist noch unklar.  lby

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