Pfarrer im Gottesdienst-Stress

von Redaktion

Für Starnbergs evangelischen Pfarrer Stefan Koch, 55, wird Weihnachten terminlich noch eng getakteter als sonst. In seiner Kirche, der Friedenskirche, sind von 16 bis 20 Uhr an Heiligabend ganze neun Gottesdienste von jeweils rund einer halben Stunde geplant. Seine Weihnachtspredigt, sagt er, müsse daher „sehr viel präziser“ ausfallen. Er möchte den Menschen heuer ein ganz besonderes Fest bieten, das ganz nah an der Botschaft von Weihnachten sei. Denn die neun Gottesdienste, die er mit seinem Kollegen Johannes de Fallois im Wechsel stemmt, beginnen vor der Kirche an einem Feuer, wo die Passage zu Christi Geburt aus dem Lukasevangelium gelesen wird. Wie einst die Hirten gehen die Gläubigen anschließend zur Krippe in der Kirche. Auch wenn er an Heiligabend wohl nur ein gutes Stündchen zwischen letztem Gottesdienst und Christvesper hat, um selbst zur Ruhe zu kommen, sagt Koch: „Bei mir überwiegt die Vorfreude“. KATJA BRENNER

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