von Redaktion

Als Waschbär Waldemar neulich spätabends aus dem Dorf zurückkam, kam er mir verwirrt vor. „Was ist los?“, fragte ich. Wie sich herausstellte, hatte sich Waldemar die Weihnachts-Deko der Zweibeiner angeschaut. In einem Fenster entdeckte er die Figur des Weihnachtsmannes. „Er hockte auf einem Schlitten und der wurde von zwei Tieren gezogen, die ein wenig wie Hirsche aussahen“, brummte Waldemar. „Und irgendwie auch wieder nicht.“ Meine Entenfreundin Agnes lachte. „Das waren bestimmt Rentiere“, quakte sie. „Die gehören tatsächlich zur Tierfamilie der Hirsche. Sie sind aber weit im Norden Europas, Amerikas und Asiens daheim.“ Dort gibt es ganz verschiedene Rentier-Arten. „Ihr Geweih hat eine andere Form als das der Hirsche bei uns“, schnatterte Agnes. „Bei den Rentieren tragen auch die Damen eines.“ Waldemar hörte zu. „Die Zweibeiner scheinen jedenfalls vernarrt in sie zu sein“, brummte er dann. „Es gibt eine nette Geschichte, in der viele Rentiere den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen“, quakte Agnes. „Das Neunte heißt Rudolph – und leuchtet ihm mit seiner roten Nase den Weg.“ Vielen Zweibeiner mögen diese Geschichte und sogar ein Lied zu dem Rentier gibt es. Das summte Agnes jetzt vor sich hin. Eure Paula

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