von Redaktion

Erst hielt Ente Klara Kamele nur für Pferde mit Höckern. Das änderte sich aber, als meine Entenfreundin Agnes ihr quakte, was diese Tiere alles können. So speichern sie in ihren Höckern Fett – reichlich Energie für harte Zeiten. Schließlich sind die einhöckrigen Dromedare und zweihöckrigen Trampeltiere in kargen und trockenen Regionen daheim. Daran sind diese Tiere bestens angepasst. „Wenn es reichlich zu futtern gibt, schlagen sie sich den Bauch voll und füllen ihren Speicher auf“, quakte Agnes. Noch schneller geht das beim Wasser. „Auch das speichern sie in ihrem Körper. Hat ein Kamel länger nichts getrunken, hat es einen gehörigen Durst“, erklärte Agnes. „Es kann dann 150 oder gar 200 Liter Wasser auf einmal trinken – mehr als eine Badewanne voll.“ Dazu braucht es nur eine Viertelstunde. Einen Teil der Flüssigkeit nehmen Speicherzellen in ihren drei Vormägen auf. Ein weiterer Teil wird im Blut gespeichert. So sind die roten Blutzellen der Kamele nicht rund wie bei anderen Säugetieren, sondern oval. Sie können ein Vielfaches ihres Volumens an Wasser aufnehmen – ohne zu platzen. Kamele haben besonders viele dieser roten Blutzellen. Sie scheiden auch nur wenig Wasser aus – gerade mal einen Liter pro Tag.

Eure Paula

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