von Redaktion

Kürzlich war es nicht nur eiskalt am See. Auch der Wind wehte immer stärker. Wo er freie Bahn hatte, fegte er den Schnee davon und an anderen Stellen zu dicken Schneewehen zusammen. Von denen hielten wir Enten uns fern, als wir am Ufer watschelten: Wir wollten nicht einsinken. Auch so kamen wir nur mit Mühe voran. Der Wind zerzauste uns die Federn und macht es noch kälter. Als es schließlich noch kräftig zu schneien begann, flogen uns die kalten Flocken nur so um Kopf und Kragen. „Das ist ja fast wie bei einem Blizzard“, schnatterte Agnes. Wir Enten suchten uns einen wind- und schneegeschützten Platz. Dort erklärte uns Agnes auch, was ein Blizzard ist. „So nennt man vor allem in Nordamerika einen sehr heftigen Schneesturm, der meist eisige Kälte bringt“, quakte sie. Bei einem Blizzard fegt der Wind mit weit mehr als 55 Kilometern pro Stunde übers Land, oft viele Stunden lang und wirbelt große Mengen Schnee durch die Luft. Den reißt er teils vom Boden hoch. Bei all dem Schnee sieht man nur noch wenige Meter weit und kann sich schnell verirren und erfrieren. Wer bei einem Blizzard fern von jedem Unterschlupf ist, sollte sich daher selbst einen aus Schnee bauen, verriet uns Agnes. Der schützt zumindest ein wenig vor Wind und Kälte. Eure Paula

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