von Redaktion

Neulich, als es so kalt war, hatte sich eine dicke Eisschicht auf unserem See gebildet. Da kam mir plötzlich ein Gedanke: Kann auch das Meer zufrieren? Das ließ mir keine Ruhe. Ich flatterte daher zur Burg der Biberin Frau Dr. Raspelzahn und fragte sie danach. „Wie Sie sicher wissen, besteht Wasser aus vielen winzigen Teilchen, den Molekülen, die ständig in Bewegung sind“, erklärte sie mir. „In heißem Wasser rasen sie regelrecht herum. Aber je kälter es wird, desto langsamer werden die Wasser-Moleküle – bis sie stillstehen. Dann ist Wasser zu Eis geworden.“ In einem See passiert das bei einer Temperatur von null Grad Celsius. „Im Meer ist das aber anders, weil es so viel Salz enthält“, sagte die Biberin. Und Salz lässt den Gefrierpunkt sinken. „Eine Eisschicht kann sich bei Meerwasser knapp unter zwei Grad bilden.“ Beim Gefrieren wird das Salz aus den Eiskristallen gedrängt. Meereis ist darum oft von Kanälen und Hohlräumen durchzogen. Die Form des Eises selbst ist aber vor allem von Wind und Wellen abhängig. Ist das gefrierende Wasser in Bewegung, entstehen erst Eisnadeln und daraus eine Art Eisschlamm. „Aus dem bilden sich kreisförmige Eisstücke mit aufgewölbten Rändern, die man Pfannkucheneis nennt“, sagte die Biberin. Eure Paula

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