von Redaktion

Wo kimmts her?

schepsn

Im Winter bei der Holzarbeit im Wald werden die frisch geschlagenen Stämme des Nadelholzes geschepst. Üblicherweise wird dazu ein Schepseisen verwendet. Das Wort hat sich aus „schöpfen“ gebildet, welches früher ein weites Feld an Bedeutungen kannte (Frucht ansetzen bei Pflanzen, schütteln ganz allgemein, Besoldung zuerkennen, ein Urteil sprechen). Am ehesten noch nachvollziehbar wär das Abschöpfen (z.B. von Fett), also das Trennen. Wie eben auch die Rinde vom Baumstamm.  bk

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