München – Seit dem Wochenende gibt es wieder einen gelben Fleck auf der Inzidenzkarte für das südliche Oberbayern. Für den Landkreis Landsberg am Lech meldete das Robert-Koch-Institut gestern eine 7-Tage-Inzidenz von 49,9 (in der Grafik gerundet auf 50). Wenn auch knapp ist es der erste Landkreis in Oberbayern, der wieder unter die 50er-Grenze gefallen ist. Auch das Ostallgäu und die Stadt Kempten haben es unter die 50er-Marke geschafft. Insgesamt liegen nach den RKI-Werten aktuell acht Regionen im südlichen Oberbayern unter einer Inzidenz von 100. In ganz Bayern liegen noch sechs Kreise und Städte über 200 – vor zehn Tagen hatten noch 30 Kreise und Städte diese Werte. Seit einigen Tagen fallen die Zahlen aber stetig. Einzig das Berchtesgadener Land liegt noch immer knapp über 200. Für die Region gilt seit Mitte Oktober ein Lockdown. Die Zahlen waren zwischenzeitlich etwas gesunken, dann aber wieder stark angestiegen.
Den bayernweit höchsten Wert meldet das RKI für den Kreis Wunsiedel mit 305,6, gefolgt von den Landkreisen Tirschenreuth (241,5) und Regen (223,5). Den höchsten Inzidenzwert unter den Städten verzeichnet Coburg (202,1).
Für ganz Bayern weist das RKI derzeit eine Inzidenz von 108,6 aus – mit 2135 neue Infektionen innerhalb von 24 Stunden und 59 neuen Todesfällen. Bundesweit sind die Inzidenzwerte noch immer in Thüringen (207,6), Sachsen-Anhalt (197,7) und Sachsen (167,2) am höchsten. Die niedrigsten Werte haben aktuell Hamburg (82,0) und Niedersachsen (85,6). lby/mm