FFP2-Maskenpflicht gut angelaufen – Kulanzwoche vorbei

von Redaktion

Die FFP2-Maskenpflicht in Bayern ist gut angelaufen. Zum Ende der Kulanzwoche hin, in der Verstöße noch ungeahndet blieben, ziehen Handel und Nahverkehr eine positive Bilanz. Der bereits zu Beginn hohe Anteil an Menschen mit FFP2-Maske ist weiter gestiegen. Auch die Versorgung mit den Masken ist insgesamt weiter gesichert. Ab Montag drohen 250 Euro Bußgeld, wenn man ohne FFP2-Maske einkaufen geht oder den öffentlichen Nahverkehr nutzt. Aus dem Innenministerium heißt es: „Selbstverständlich wird die Polizei auch die Einhaltung der FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV verstärkt kontrollieren, neben den Kontrollen durch die Betreiber der öffentlichen Verkehrsmittel.“ Wer mit einer unzureichenden Maske erwischt wird, kann aber zumindest ein Stück weit auf Milde hoffen: Deren Tragen kann laut Innenministerium bei der Bemessung eines Bußgeldes berücksichtigt werden.

Auch im Handel ist man mit den Erfahrungen der Kulanzwoche zufrieden. Der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, sei „positiv überrascht“. Größere Sicherheitsmaßnahmen bei Händlern für die Umsetzung der FFP2-Maskenpflicht seien nicht geplant. In Läden sieht das Innenministerium – wie bisher – die Betreiber in der Verantwortung, für die Umsetzung der Maskenpflicht zu sorgen. Wenn im Einzelfall nötig, werde die Polizei aber „natürlich bei der Durchsetzung der verschärften Maskenpflicht“ helfen.  lby

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