Kürzlich haben wir Enten etwas Verrücktes gemacht: Als es stockfinster am See war, watschelten Agnes, Klara und ich zum Wasser: Wir Enten wollten ein nächtliches Bad unter dem Sternenhimmel nehmen. „Schaut nur, wie schön die Sterne sind!“, quakte ich. „Ich würde so gern einen Stern berühren“, quakte Klara. „Wenn wir im Sommer ans Meer fliegen, kannst du wirklich einen Stern anfassen: einen Seestern.“ Seesterne sind Tiere, die im Meer leben. „Anders als wir Enten haben sie weder Knochen noch Hirn und Herz, dafür aber viele Arme mit Saugnäpfen. Manche haben nur fünf Arme, andere bis zu 50 Arme. Damit bewegen sie sich über den Meeresboden. Sie können nämlich nicht schwimmen. „Stellt euch vor: Wenn ein Seestern einen Arm verliert, ist das kein großes Problem“, quakte Agnes. „Der Arm wächst wieder nach – in weniger als einem Jahr.“ Seesterne fressen gern Muscheln und sogar verletzte Fische. Muscheln müssen sie erst öffnen. Dazu heften sie sich mit ihren Saugnäpfen an der Schale fest und ziehen diese auseinander. „Danach schiebt der Seestern seinen Magen aus der Mundöffnung in die Muschelschale hinein und fängt an, den Inhalt zu verdauen. Ist er fertig, zieht er seinen Magen mitsamt vorverdautem Futter einfach wieder ein.“ Eure Paula