von Redaktion

„Enten, ich lauf dann mal wieder ins Dorf“, brummte Waschbär Waldemar uns zu und zog los. Waldemar wollte dort Futter suchen – und fernsehen. Er sucht sich einen versteckten Platz und schaut durchs Fenster bei den Zweibeinern mit. Neben Fußball mag er am liebsten Tiersendungen – und davon berichtet er uns begeistert, wenn er zurück am See ist. „Stellt euch vor, ich habe ein katzengroßes Äffchen mit geringeltem Schwanz gesehen“, brummte er. „Ich weiß aber nicht, was das für ein Tier war.“ Er wusste nur, dass es im Dschungel lebte, auf einer großen Insel, die zu Afrika gehört. „Das war bestimmt Madagaskar“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Das Tier, das du gesehen hast, könnte ein Lemur gewesen sein.“ Rund 200 Arten gibt es davon. „Einige sind nicht mal zehn Zentimeter groß, andere fast einen Meter lang“, quakte Agnes. „Vielleicht war das Tier im Fernsehen ein Ringelschwanzlemur. War der Schwanz länger als der Körper?“ Waldemar nickte. „Und richtig putzig war es.“ Dabei haben es diese Tiere faustdick hinter den Vorderpfoten: Männliche Lemuren haben dort Drüsen, die Stinkstoffe abgeben. „Damit reiben sie ihren Ringelschwanz ein“, quakte Agnes. „Und wer am schlimmsten stinkt, steht ganz oben in der Rangfolge.“ Eure Paula

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