Meine Freundin Agnes erinnert sich immer noch gern an unsere Reise nach Italien – und träumt schon von der nächsten. „Ich frage mich, wohin wir diesen Sommer flattern könnten“, quakte sie neulich. „Du denkst jetzt schon an den Sommer?“, schnatterte Ente Klara. „Das erscheint mir sehr früh. Aber wie wäre es mit Afrika? Da ist es wenigstens warm – und ihr könntet Nilpferde treffen.“ Ich war verdattert. „Warum ausgerechnet Nilpferde?“, fragte ich. „Weil das spannende Tiere sind“, quakte Klara. Dabei sähe sie neben einer Gruppe Nilpferde erst recht klein aus. Denn die sind nach Elefanten die zweitgrößten Landtiere. „Sie können mehr als drei Tonnen wiegen“, quakte Klara. Den größten Teil des Tages verbringen sie im Wasser, um sich abzukühlen. Damit ihnen kein Wasser in die Nase läuft, wenn sie stundenlang im kühlen Nass liegen, sind ihre Nasenlöcher oben. Damit die Sonne ihrer empfindlichen Haut nicht schadet, schwitzen sie eine ölige, rote Flüssigkeit aus, die wie eine Sonnencreme wirkt. Erst wenn die Sonne untergeht, gehen Flusspferde an Land, um Gras zu fressen. Tagsüber bleiben sie im Wasser. Schlafen sie dabei ein, müssen sie nicht fürchten zu ertrinken: Sie tauchen automatisch alle paar Minuten auf, um zu atmen. Eure Paula