Passau verbietet weiter touristische Ausflüge

von Redaktion

München – Als einzige Region in Bayern untersagen Stadt und Landkreis Passau weiterhin touristische Tagesausflüge durch Besucher aus anderen Regionen. Das Verbot sei bis zum 14. Februar verlängert worden, bestätigte ein Sprecher des Landratsamtes und begründete dies mit zu hohen Inzidenzwerten und dem Nachweis von Virus-Mutationen in der Region. Stadt und Landkreis Passau lagen gestern laut Robert-Koch-Institut knapp über beziehungsweise unter dem Inzidenzwert von 200.

Offenbar waren gestern aber nicht alle Zahlen des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellsten Stand. So kamen etwa die jüngsten Tagesmeldungen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau nicht bei der Behörde in Berlin an, wie das örtliche Landratsamt berichtet.

Unterdessen mussten sich Bayerns Verfassungsrichter erneut mit Klagen gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen befassen. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof lehnte es in einer gestern veröffentlichten Entscheidung erneut ab, die bayerischen Corona-Regelungen durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Seit Beginn der Pandemie sind am Verfassungsgerichtshof an die hundert Popularklagen gegen diverse Corona-Maßnahmen eingegangen. Über einen Teil gab es Eilentscheidungen, die Hauptsache steht aber noch aus.  mm/lby

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