von Redaktion

Als wir neulich mal wieder im Dorf in der Nähe waren, wunderten wir Enten uns. Denn dort war schon wieder ein Haus gebaut worden – und nun sogar eine neue Straße. An deren Rand hatten Zweibeiner ein Schild aufgestellt. „Birkenweg“ stand darauf – und tatsächlich waren da einige Birken. „Wozu brauchen die Straßen der Zweibeiner Namen?“, fragte Klara. „Die liegen doch ohnehin nur rum.“ Ich lachte. „Ganz einfach“, schnatterte ich. „Straßennamen helfen den Zweibeinern, sich zurechtzufinden und die Post zuzustellen.“ Schon im Mittelalter haben Menschen in größeren Städten den Straßen daher Namen verpasst. Sie benannten sie etwa nach Handwerkern, die in einer Gasse wohnten. „Da gab es dann zum Beispiel eine Schustergasse“, quakte ich. „Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, wird ein Straßenname in jedem Ort nur einmal vergeben.“ Oft werden Straßen auch einfach nach bekannten, aber meist schon verstorbenen Zweibeinern benannt oder nach etwas, das eine Straße besonders macht – also etwa nach einem wichtigen Gebäude. „Dann lasst uns den Weg zum Haus der Biberin Burgweg nennen“, schlug Klara vor. „So einfach ist das nicht“, quakte ich. „Darüber muss zuerst unser Tierrat abstimmen.“ Eure Paula

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