von Redaktion

Neulich wachte ich sehr früh am Morgen auf und blickte zum Himmel, der schon nicht mehr gar so dunkel war. Doch ein Stern leuchtete immer noch sehr hell. „Was ist das für ein großer Stern?“, schnatterte ich zum Nest meiner Entenfreundin Agnes hinüber. „Das ist der Polarstern“, quakte sie. „Ich finde es schön, dass man bei uns am See die Sterne so gut sehen kann, weil es weniger Lampen gibt als in der Stadt.“ Ich nickte. „Das gefällt mir auch“, quakte ich. „Aber warum heißt dieser Stern Polarstern?“ Agnes lachte. „Das verrät schon sein Name“, quakte sie. „Man findet ihn ganz im Norden, über dem Nordpol.“ Im Gegensatz zu anderen Sternen bewegt er sich nicht. Man muss also nur nach Norden blicken. Dort oben entdeckt man sieben ziemlich helle Sterne, die zum Sternbild Großer Wagen gehören. Würde man seine Sterne verbinden, sieht das aus wie ein Leiterwagen ohne Räder. „Den Polarstern findet man, wenn man die Rückwand des Großen Wagens noch vier Mal nach oben verlängert: Dort ist der Polarstern. Weil der das ganze Jahr zu sehen ist und sich nicht bewegt, nutzten Seeleuten ihn schon vor mehr als 2000 Jahren als Wegweiser. Mit seiner Hilfe konnten sie auf dem Meer erkennen, ob sie noch auf dem richtigen Kurs sind. Eure Paula

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