IN KÜRZE

Toter Höhlenforscher obduziert Störche für kaltes Wetter gerüstet Schulschließungen: Klage gescheitert Seltener Eiszeitkäfer in der Rhön entdeckt

von Redaktion

Der bei einem Tauchgang in der Oberpfalz ums Leben gekommene Höhlenforscher ist ohne Fremdeinwirkung gestorben. Das hat die Obduktion seines Leichnams ergeben, wie die Polizei gestern mitteilte. Die genaue Todesursache stand noch nicht fest. Es soll eine weitere gutachterliche Untersuchung geben. Der 57-jährige Mann war am Samstag mit drei anderen Tauchern zu einem Forschungseinsatz in die Mühlbachquellhöhle in Dietfurt an der Altmühl eingestiegen. Nach einem Durchschlupf tauchte er nicht wieder auf. Er konnte nicht wiederbelebt werden.  lby

Bayerns Störche sind für das Winterwetter laut Landesbunds für Vogelschutz (LBV) gerüstet. Wie der Verband gestern mitteilte, hatten dort zuletzt viele Menschen angerufen, weil sie sich Sorgen um die Zugvögel machten. „Die großen Vögel sind durch ihr relativ dickes Gefieder gut geschützt und kommen ein bis zwei Wochen mit wenig oder sogar ganz ohne Nahrung aus“, sagte die Weißstorch-Expertin des LBV, Oda Wieding. Problematischer sei das Wetter für kleine Vögel wie Blaumeise, Haussperling oder Rotkehlchen. Ihnen könne eine Futterstelle im Garten helfen.  lby

Eine Familie aus Bayern ist mit einer Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe wegen der aktuellen Schulschließungen in der Corona-Pandemie gescheitert. Die Richter nahmen ihre Klage gegen einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an.  lby

Ein seltener Eiszeitkäfer ist erstmals seit über zwei Jahrzehnten in Bayern und Hessen entdeckt worden. Der nur drei Millimeter kleine Winzling ist deutschlandweit vom Aussterben bedroht. In Mitteleuropa komme der Eiszeitkäfer damit nur in der Rhön vor, wo er in diesem Winter im Schwarzen Moor nachgewiesen worden war. Kurz zuvor wurde das seltene Tier im Naturschutzgebiet Schwarzwald bei Wüstensachsen (Landkreis Fulda) entdeckt.  lby

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