Schul-Öffnungen jetzt fix – aber großzügige Ausnahmeregeln

von Redaktion

München – Ungeachtet stark sinkender Coronazahlen in Oberbayern beschränkt das Kultusministerium die Schul-Öffnungen ab Montag auf das bereits zugesagte Limit: Ab 22. Februar können bei einer Inzidenz unter 100 die Grundschüler der ersten bis vierten Klasse wieder im Wechselunterricht in die Klassenzimmer kommen, außerdem bestimmte Jahrgänge der Förderschulen, Abschlussklassen an der Mittelschule (9./10. Jahrgang) sowie an der Realschule. Für die Abiturienten am Gymnasium findet kein strikter Wechselunterricht mehr statt, kleinere Kurse können unter Beachtung des Mindestabstands auch täglich in die Schule zurückkehren. Die Notbetreuung findet weiter statt. Informationen, wann weitere Jahrgänge, etwa die Q11 am Gymnasium, in die Schulen zurückkehren können, gab es gestern nicht.

Weil es auch Familien gibt, die ihre Kinder eher ungern in die Schule gehen lassen, gibt es großzügige Befreiungsregeln. Auch wer nicht zu einer Risikogruppe gehört, kann einen Antrag auf Beurlaubung vom Präsenzunterricht stellen, teilte das Kultusministerium mit. Für Schüler und Lehrer soll es kostenlose Reihentestungen geben. Sobald Schnelltests verfügbar sind, sollen auch diese „regelmäßig“ angeboten werden. Am Montag dürften diese Tests noch nicht zum Einsatz kommen. dw

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