Gestern watschelte ich mal wieder mit meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes um den See, als wir ein Blubbern im Wasser bemerkten. Es war Karpfen Franz-Josef. Wir hatten ihn länger nicht gesehen, da der See zugefroren war. „Servus“, blubberte er und erzählte uns, dass er da unten am Seegrund geträumt hätte, er wäre ein Dugong. „Was ist das?“, fragte ich verwirrt. „Ich weiß es“, quakte Klara. „Dugongs gehören zur Tiergruppe der Seekühe und leben im Meer. Im Westpazifik oder im Indischen Ozean.“ Das hatte sie in einem Buch gelesen, in dem auch ein Bild war. „Sie haben ein hufeisenförmiges, rüsselartiges Maul“, quakte sie. „Das ist wohl praktisch, weil sie Seegras fressen, das am Meeresgrund wächst.“ Agnes schob ihre Brille zurecht. „Dugongs nennt man auch Gabelschwanzseekühe oder Seeschweine.“ Sie werden bis vier Meter lang, sind Schwergewichte und können bis zu 900 Kilogramm schwer werden. Im Schnitt wiegen sie aber so um die 400 Kilo. Die Damen werden ein wenig größer als die Herren. „Sind Seekühe mit Kühen verwandt?“, fragte Klara. „Aber nein, sie heißen nur so, weil sie den Meeresboden fast so wie Kühe eine Weide abgrasen“, antwortete Agnes. „Ihre engsten noch heute lebenden Verwandten sind aber die Elefanten. Eure Paula