IN KÜRZE

Hacker-Angriff auf Urologische Klinik Briefbomber ist ein unbeschriebenes Blatt

von Redaktion

Die Urologische Klinik München-Planegg ist vor etwa vier Wochen von Hackern angegriffen worden. Das bestätigte das Krankenhaus unserer Zeitung. Der oder die Täter nutzten sogenannte „Ransomware“. Die Schadprogramme verschlüsseln Dateien und machen sie für die Nutzer unzugänglich, was erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder rückgängig gemacht wird. Wie hoch die Forderungen waren, wollte die Klinik nicht mitteilen. Es wurde bisher aber offenbar kein Lösegeld gezahlt. Durch die Cyber-Attacke ist es dem oder den Hackern dennoch „möglicherweise gelungen, in einem begrenzten Umfang Patientendaten einzusehen“.  sey

Nach seiner Festnahme schweigt der verdächtige Rentner, der für mehrere explosive Postsendungen an süddeutsche Lebensmittelunternehmen (unter anderem an Hipp) verantwortlich sein soll. „Auch ein Tatmotiv ist weiterhin unklar“, sagte am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Heidelberg. „Weder gibt es bisher ein Erpresserschreiben noch Hinweise auf politische Aktivitäten des Rentners“, fügte der Sprecher der Staatsanwaltschaft hinzu. Polizeilich sei der 66 Jahre alte Mann bisher nicht in Erscheinung getreten. Derzeit befindet sich der Rentner in Untersuchungshaft.  lby

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