von Redaktion

Nach dem Essen gönnten wir Enten uns neulich einen schönen Verdauungswatschelgang. Dabei kamen wir am Bauernhof in der Nähe des Sees vorbei. Fritzi, aus dem ein stattlicher Kater geworden war, hatte uns entdeckt und lief uns entgegen. „Ihr kommt genau richtig!“, miaute er. „Die Bauersleut’ machen den Garten fit für den Frühling. Kommt mit, ihr werdet staunen!“ Als wir den Garten erreichten, schnitt die Bäuerin gerade einen Strauch etwas zurück. Die beiden Kinder sammelten die Zweige auf und brachten sie dem Bauern, der das Holz in einen Häcksler steckte. Mit den zerkleinerten Zweigen bedeckte er ein Beet. „Warum schneidet die Bäuerin Äste ab?“, fragte Klara. „Die sind doch noch gut.“ „Damit der Strauch frisch und kräftig wächst und im Sommer schöner blüht“, quakte ich. Bei manchen Sträuchern sollte man aber den letzten Frost abwarten. „Da kommt es auf die Art an“, quakte ich. „Zum Schutz für Vögel darf man Hecken und Sträucher ab März auch nicht mehr zu kräftig zurückschneiden, sondern nur noch in Form bringen.“ Fritzi deutete fragend mit der Pfote auf die zerhäckselten Zweige auf dem Beet. „Das ist Mulch“, quakte ich. „Nährstoffe darin verbessern den Boden. Mulch verhindert zugleich, dass zu viel Unkraut wächst.“ Eure Paula

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