von Redaktion

Für uns Enten ist es eine Ehre, in den Bau der Biberin eingeladen zu werden. Am Wochenende war es mal wieder soweit. „Willkommen, meine lieben Entendamen!“, rief Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Ich freue mich, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.“ Sie wies uns einen Platz zu. Der Wohnkessel in der Biberburg sah schon wieder anders aus als bei unserem Besuch davor. Die Biberin, die einen Doktortitel im Fach Landschaftsarchitektur und Deichbau hat, liebt es, ihr Heim umzugestalten. „Sie haben ein Pfötchen für das Einrichten“, quakte ich. „Wer ist das?“, quakte Klara und zeigte mit dem Flügel auf ein Foto an der Wand. „Meine Urgroßmutter Dorothea Raspelzahn“, sagte die Biberin und deutete auf eine Biberin zwischen vielen Bibermännern. „Sie war eine tolle Frau“, sagte Frau Dr. Raspelzahn. „Das Foto ist entstanden, als meine Uroma die Uni abgeschlossen hat. Damals war es keinesfalls selbstverständlich für eine Biberin, zu studieren.“ Daran musste ich denken, als ich hörte, dass heute Weltfrauentag ist: Unter uns Tieren gibt es viele starke Frauen. Und wenn ihr, liebe Mädchen, etwas gut könnt: Lasst euch nicht aufhalten! Auch wenn früher etwas „Bubensache“ war, muss das nicht heißen, dass das so bleiben muss – und umgekehrt gilt das genauso. Eure Paula

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