von Redaktion

Jetzt im Frühjahr machen viele Zweibeiner ihren Garten fit. „Stell dir vor: Manche bepflanzen die ersten Beete“, verriet mir Wühlmaus Martina. „Ist das nicht ein wenig früh?“, fragte ich. „Halten es die Pflänzchen aus, wenn es nachts noch frostig wird?“ Martina zuckte mit den Schultern. Sie war gerade zurück aus dem Dorf und hatte dort ein paar Gärten besucht – um zu schauen, ob schon frische Wurzeln zum Abknabbern da sind. „Ich wäre fast in einem Draht hängen geblieben. Der war in dem Boden eines seltsamen Beetes eingearbeitet. Dabei erschien es mir dort wohlig warm – einfach zum Reinwühlen!“ Martina blickte traurig. „Das war bestimmt ein Mistbeet“, quakte meine Entenfreundin Agnes, die sich zu uns gesellt hatte. „Wie im Stall von Kuh Alma hat es da aber nicht gestunken“, piepste Martina. „Das wundert mich nicht. Pferdemist riecht nicht so wie Kuhmist“, schnatterte Agnes. „Den nehmen viele Zweibeiner für ihr Frühbeet. Der Mist heizt den Pflanzen ein“, quakte Agnes. Machen sich Bakterien darüber her und zersetzen ihn, entsteht Wärme. „So kann man viel früher Gemüse pflanzen – ohne beheiztes Gewächshaus.“ Den Draht haben die Zweibeiner in den Boden gelegt, um Wühlmäuse wie Martina abzuhalten. Eure Paula

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