BRAUCHTUM

von Redaktion

1664 wurden das Kurfürstentum Bayern und das Herrscherhaus der Wittelsbacher, besonders auch angesichts der Bedrohung des Abendlandes durch die Osmanen, von Kurfürst Ferdinand Maria in der Münchner Karmelitenkirche dem Schutz des Heiligen Josef unterstellt. Die Erhebung zum bayerischen Landespatron wirkte sich – wie bei den Habsburgern – bei den Wittelsbachern auch auf die Wahl des Namenspatrons aus. So wurde ein Sohn von Kurfürst Max Emanuel nach dem Heiligen benannt: Joseph Ferdinand. Vier Kinder von Kurfürst Karl Albrecht und seiner Gemahlin Maria Amalia bekamen den Heiligen Josef zum Namenspatron. Bei den Habsburgern trug auch Kaiser Franz Joseph den Namen des verehrten Heiligen. Er ist der Patron der Eheleute und der Familie sowie vieler Handwerker.

BAUERN- UND WETTERREGELN

St. Gertrud die Erde öffnen tut. Josef klar, gibt ein gutes Honigjahr.

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