Impftermine: Hausärzte bitten um Geduld

von Redaktion

Bayerns Hausärzte bitten die Bevölkerung zum Start der Corona-Impfungen in den Arztpraxen um Geduld. Man erwarte eine außerordentlich hohe Impfbereitschaft, erklärte der Hausärzteverband. Jeder, der sich impfen lassen wolle, werde diesen Schutz bekommen – „nur nicht alle in den ersten Tagen“, heißt es in der Mitteilung. Um die Praxen nicht zu überlasten, sollten Impfwillige aktuell von einer Impfterminanfrage absehen.

„Warten Sie bitte, bis sich Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt bei Ihnen meldet!“, erklärte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier. Ziel sei es analog zur Terminvergabe in den Impfzentren, zunächst die vulnerablen Gruppen zu schützen. Diese Patienten würden zuerst kontaktiert. In der ersten Phase seien dies in der Regel über 70-Jährige mit Vorerkrankungen.

Ab 1. April können sich Patienten auch in den Hausarztpraxen gegen Covid-19 impfen lassen. Am Anfang werde noch wenig Impfstoff den Praxen zur Verfügung stehen, so der Verband. Dieser Mangel dürfte sich durch die gestern angekündigte vorläufige Aussetzung des Astrazeneca-Impfstoffs noch verstärken.

Jeder Hausarzt priorisiere daher derzeit, welche seiner Patienten zuerst geimpft werden. „Als Hausärzte kennen wir unsere Patienten oft seit vielen Jahren und können schnell und unbürokratisch entscheiden, wen wir wann impfen“, sagte Beier. Auch die Arbeit der Impfzentren und der mobilen Impfteams wird fortgeführt, jedoch nicht ausgebaut.  lby

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