von Redaktion

Die Nacht war kühl. Wir Enten, Klara und ich, hockten zusammengekuschelt am See und schauten zu den Sternen. „Was, wenn sie uns auf den Kopf fallen wie ein Apfel vom Ast?“, fragte Klara. Ich lachte. „Sterne sind keine Äpfel, sondern riesige, heiße Gaskugeln“, quakte ich. „Beim Verbrennen des Gases entsteht Licht. Sie hängen nirgendwo dran. Darum können sie auch nicht abreißen und herunterfallen.“ Klara blickte mich besorgt an. „Die Sterne schweben einfach so da oben?“, quakte sie. „Nicht einfach so. Sie werden von zwei Kräften gehalten: von der Schwer- und von der Fliehkraft.“ Klara schaute mich an wie ein Ufo. „Fällt dir etwas aus dem Schnabel, fällt es auf den Boden. Das liegt an der Schwerkraft der Erde, die fast wie ein Magnet wirkt.“ Auch andere Planeten und Sterne haben eine Schwerkraft. „Sie ziehen sich im All gegenseitig an.“ Die Fliehkraft kennt ihr vom Karussellfahren: Sie zieht euch nach außen, wenn sich das Karussell schnell dreht. In Bewegung sind auch Sterne und Planeten: Sie bewegen sich um die Sonne. Die Fliehkraft zieht sie dabei nach außen. Aber so, wie die Kette des Karussells euren Sitz hält, verhindert die Schwerkraft, dass Sterne und Planeten hinaus ins All fliegen. Diese gegensätzlichen Kräfte halten sie auf ihren Bahnen. Eure Paula

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