BRAUCHTUM

von Redaktion

Seit dem Mittelalter und besonders in der Barockzeit gehörte zum Osterfest das Osterlachen am Ostermontag. Viele Pfarrer ließen in ihre Predigt erheiternde „Märlein“ einfließen, die bei den Gläubigen Schmunzeln und sogar schallendes Gelächter auslösten. Nach der ernsten Fastenzeit wollten sie ihre Schäflein mit humorvollen Parabeln, Geschichten und Sinnbildern bis hin zu seichten Possen erheitern. Das Ostergelächter war bei den Gläubigen sehr beliebt, zumal es einige Pfarrer bei ihren Osterpredigten zu einer Meisterschaft brachten und auch vor deftigen Witzen nicht zurückschreckten. In der Aufklärungszeit erregte das Ostergelächter oft Kritik.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Trockener März und nasser April sind des Bauern Will.

Säen am 1. April verdirbt dem Bauern Stumpf und Stiel.

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