Jetzt in den Ferien würden viele Zweibeiner gern verreisen. Aber das ist gerade nicht so einfach. Da haben es Zugvögel besser: Kraniche sind schon vor mehr als einem Monat in ihre Brutgebiete zurückgeflattert. Inzwischen haben sie sich bestimmt nestlich eingerichtet und sind froh, dass ihre Flügel eine Pause bekommen. Anfang März konnte man die großen, grauen Vögel hier und da am Himmel sehen. Doch nicht alle Vögel sind so reiselustig wie Kraniche. „Hier ist es doch am schönsten“, zwitscherte eine Amsel. Sie hatte den Winter wie ihre Artgenossen und wir Enten am See verbracht. Auch Meisen, Zaunkönig und Elster gehören zu den „Standvögeln“ und verzichten auf die anstrengende Reiserei. Auch wenn es im Winter mühsamer sei, Futter zu finden, wie die Amsel zwitscherte. „Aber ich will nicht klagen. Wir sind nicht so wählerisch.“ Wer aber wie viele Zugvögel auf Insekten fliegt, hat im Winter ein Problem: Sind Käfer und Fliegen weg, müssen diese Vögel in den Süden reisen, wo sie weiter Futter finden. Eure Paula