von Redaktion

Ein kleiner, niedlicher Federball, der ganz schön wütend werden kann, wenn ihm etwas gegen den Federstrich geht: So lässt sich das Rotkehlchen beschreiben, das wir Enten in einem Garten ein paar Dörfer weiter trafen. Dort hatten Agnes, Klara und ich bei unserem Ausflug Pause gemacht. Das Rotkehlchen suchte in einem frisch umgegrabenen Beet nach Futter und wollte das auf keinen Fall mit uns Enten teilen. Dabei wollten wir nur ein wenig schnattern. „Gut, aber erst nach dem Essen“, ließ uns das rabiate Rotkehlchen wissen. Wenig später flog es uns voraus zu einem Teich und landete auf einem Gebüsch. Wir Enten watschelten hinterher. „Wo bleibt ihr lahmen Enten?“, fragte das Rotkehlchen. „Dir ist dein neuer Titel wohl zu Kopfe gestiegen“, schnatterte Agnes. Das Rotkehlchen wurde kürzlich zum Vogel des Jahres gewählt. „Bestimmt, weil du nett aussiehst und viel um sie herumflatterst“, quakte Agnes. „Ja, ich mag die Zweibeiner – aber auch große Tiere wie Rehe“, zwitscherte das Rotkehlchen. „Laufen sie über eine Wiese, scheuchen sie Insekten auf – und ich schnappe zu.“ Auch Wildschweinen flattert der Vogel hinterher. „Durchwühlen sie mit der Schnauze den Boden, finde ich danach besonders leicht Würmer, Käfer und Spinnen.“ Eure Paula

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