Hier kann man sich mit nachhaltigem Gemüse eindecken

von Redaktion

BIOKISTEN AUS DER REGION

Die Zahl der Anbieter von Bio-Gemüsekisten ist groß. Hier eine Auswahl – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Eine große Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist das „Kartoffelkombinat“, das an über 100 Verteilstationen im Landkreis München Gemüse zur Abholung für Mitglieder bereitstellt. Der Genossenschaftsanteil kostet 150 Euro, die wöchentliche Kiste ab 47,16 Euro pro Monat. Derzeit landet man auf einer Warteliste (www.kartoffelkombinat.de).

In München kann man sich von der Firma freshany (www.freshany.de) mit Biokisten ab 15,21 Euro pro Kiste beliefern lassen.

In Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) gründete das „Bioland Gärtnerei Hecker“ eine Solawi, wo wöchentlich die Gemüsekiste abgeholt werden kann (www.hecker-olching.de). Der Monatsbeitrag geht bei 43,75 Euro los. Abholstationen in Fürstenfeldbruck und im Münchner Westend beliefert die Solawi vom „Donihof“ in Mammendorf wöchentlich mit Gemüse und Obst (www.solawi-donihof.de). Der Monatspreis wird individuell vereinbart.

Der Amperhof bietet Lieferungen in die Kreise München, Fürstenfeldbruck, Dachau und Starnberg an. Dort kann eine Kiste bereits ab 15 Euro bezogen werden (www.amperhof.de).

Im Landkreis Freising versorgt der „Auergarden“ wöchentlich mit seiner Solawi an je einer Station in München und Freising Fans von regionalem Gemüse. Der Hof findet sich hinter Freising, in Haslach nahe Au in der Hallertau. Hier wird jährlich der Mitgliedsbeitrag neu errechnet (www.auergarden.de).

Die Firma Wochenmarkt24 beliefert den größten Teil der Kreise Freising, Erding und Ebersberg, sowie den Münchner Norden. Der Mindestbestellwert beträgt hier 20 Euro, die Kiste kann individuell zusammengestellt werden (muenchen-nord-ost.wochenmarkt14.de).

Im Münchner Osten bietet die Gärtnerei Böck Lieferungen mit Gemüsekisten ab 16 Euro an (www.gemuese-bestellen.de).

Die Solawi „Jolling“ in Bad Endorf umfasst neun Packstationen im Kreis Rosenheim, nämlich in Stephanskirchen, Bad Endorf, Prien am Chiemsee und Wasserburg. Liefern lassen können sich Mitglieder wöchentlich Gemüse sowie Bioprodukte von Partnerbetrieben, wie etwa Eier, Salami oder Blumen. Der monatliche Beitrag: ab 50 Euro (www.jolling.de).

Beim Verein „Solawi fair & teilen“ mit Büro in Glonn (Landkreis Ebersberg) und Acker in Krügling (Landkreis Rosenheim) können an mehreren Verteilstationen wöchentlich die Gemüse-Anteile abgeholt werden. Der monatliche Mitgliedschaftsrichtwert liegt derzeit bei 90 Euro ( www.solawi-fair-teilen.de).

Im Landkreis Ebersberg gründete sich dieses Jahr eine Solawi am „Kerschbaumer Hof“ in Grafing. Die Mitglieder holen ihr Gemüse wöchentlich am Hof ab. Der monatliche Beitrag wird jährlich neu diskutiert. Für 2021 ist die maximale Genossenzahl schon erreicht (www.kerschbaumerhof.de).

Bürger aus dem Kreis Dachau beliefert die Eurasburger „Solawi am Friedelhof“ wöchentlich über eine Abholstation mit Gemüse und auch Obst. Abholung am Hof in Eurasburg im Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen möglich. In einer jährlichen Bieterrunde wird der Beitrag neu bestimmt, aktueller Richtwert: 80 bis 90 Euro monatlich (www.solawi-am-friedelhof.de).

Die Solawi „Sonnenwurzel“ in Wessobrunn (Landkreis Weilheim-Schongau) liefert wöchentlich an mehrere Abholstationen in den Landkreisen Starnberg, Weilheim-Schongau und Landsberg am Lech Gemüse und Obst. Monatlicher Betrag: etwa 80 Euro. Derzeit gibt es eine Warteliste (www.sonnenwurzel.de).

Im Landkreis Miesbach, genauer in Poschmühl bei Agatharied, hat die „Wirkstatt Oberland“ ihre eigene Solawi für den Gemüseanbau. Die Mitgliedschaft beträgt jährlich 15 Euro, fürs Gemüse wird individuell verhandelt (www.wirkstatt-oberland.de).

In Holzkirchen ist der „Biogarten“ fleißig am solidarischen Gemüsegärtnern. Der Jahresbeitrag für den Verein beträgt 60 Euro. Wegen voller Auslastung gibt es derzeit nur eine Warteliste (www.biogarten-holzkirchen.de).

Im Landkreis Erding sucht eine mögliche Solawi noch fieberhaft nach einer passenden Ackerfläche (Kontakt via Mail: kwolfgangfritz@googlemail.com).

Darüber hinaus gibt es auch noch weitere Firmen, die ganz Oberbayern beliefern. Bei etepetete kann man etwa eine Box bereits ab 21,99 Euro erwerben ( etepetete-bio.de). Das Münchener Versandhaus Trübenecker bietet ebenfalls Boxen ab 25 Euro (www.truebenecker.de). Eine Ökokiste der Firma Isarland, die für mehrere Gärtnereien den Vertrieb organisiert, kann man bereits ab 15 Euro erwerben (www.isarland.de).

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