Nach sechs Monaten Zwangspause ist das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ wieder frei. Dies teilte die Regensburger Hilfsorganisation „Sea-Eye“ mit. Die italienische Küstenwache hatte die „Alan Kurdi“ wegen angeblicher technischer Mängel im Oktober im Hafen von Olbia auf Sardinien festgesetzt. Dagegen hatte „Sea-Eye“ geklagt. Nach Angaben des Vereins entschied ein italienisches Gericht am Freitag, dass das Schiff nicht länger festgehalten werden dürfe, weil „Sea-Eye“ dadurch schwere Schäden entstehen könnten. epd
Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 baut am Hauptstandort in Unterföhring (Kreis München) einen neuen Campus für rund 1700 Mitarbeiter. Der Privatsender will künftig seine Nachrichten für ProSieben, Sat.1 und Kabel eins wieder selbst produzieren. Ab Januar 2023 soll eine 60-köpfige Nachrichtenredaktion aus einem hochmodernen Studio auf Sendung gehen. Zudem plant der Konzern ein Studio in Berlin. Der Bau des Münchner Komplexes soll 2024 fertig sein. Für den Sender ist die Rückkehr ins Nachrichtengeschäft eine Strategiewende: 2013 wurde der eigene Nachrichtensender N24 an den Springer-Verlag veräußert. Seitdem ließ man sich Nachrichten von WeltN24 zuliefern.