Vorreiter in vielerlei Hinsicht

von Redaktion

Wirtschaftsminister besucht Medizinprodukte-Hersteller Oped

Valley – Ein Zeichen der Dynamik auszusenden. Zu zeigen, dass es nach Corona weitergeht – das war am Mittwoch das zentrale Anliegen des Medizinprodukte-Herstellers Oped. Das 1993 gegründete Unternehmen, das es mit seiner Fußorthese Vacoped zu weltweiter Bekanntheit gebracht hat, präsentierte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) und Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Hauptsitz in Valley (Kreis Miesbach) seine Leistungsfähigkeit – als Motor des regionalen Mittelstands, als Arbeitgeber und als Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften.

„Unsere Produkte stehen für Dynamik und Bewegung“, sagte Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger. Ähnlich sehe das Unternehmen seine Rolle für Mitarbeiter und Umwelt. Dass während der Corona-Krise keiner der rund 330 Beschäftigten am Hauptstandort in Kurzarbeit musste, liegt auch daran, dass Oped viele Einzelteile seiner Orthesen selbst wiederaufbereitet. In diesen Prozess eingebunden sind über die Oberland-Werkstätten auch Menschen mit Behinderungen.

Hauptgesellschafter Dirk Ippen bezeichnete die Firma als „Unternehmen, das sein Herz in der Region hat“. Die Medizin, das habe nicht zuletzt Corona gezeigt, sei eines der größten Wachstumsthemen der Zukunft. Das macht Oped auch in Zahlen deutlich: Weltweit arbeiten heute 850 Mitarbeiter für das Unternehmen, der Umsatz kletterte von anfangs zehn auf jetzt 130 Millionen Euro. Aiwanger lobte: „Respekt, dass diese Firma auch in Deutschland investiert.“  sh

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