von Redaktion

„Quak! Quak!“, schnatterte Ente Klara voller Entrüstung und zeigte auf einen Buben, der stolz eine Entenfeder davontrug. „Die hätte ich mir wieder anstecken können“, quakte sie. „Ist halb so wild, ist doch nur eine Feder von vielen“, brummte Waschbär Waldemar. Ich schnatterte: „Von wegen: Vogelfedern sind etwas ganz Besonderes, es gibt sogar eine Wissenschaft, die sich mit ihnen beschäftigt, die Plumologie.“

Ente Agnes stimmte ein in das Loblied auf die Feder: „Eine Feder besteht aus einem hohlen Federkiel in der Mitte und ist umschlossen von der Fahne. Der Teil des Kiels, der sich unter der Haut befindet, heißt Spule und der sichtbare heißt Schaft.“ Es gibt Kontur- und Daunenfedern, schnatterte ich und erklärte: „Die Daunenfedern halten uns warm und helfen uns mit dem Temperaturausgleich. Sie sind eng geschichtet und werden durch Federhaare am Schaft ganz buschig und weich. Man kann sie mit deinem Fell vergleichen, Waldemar!“ Über den Daunen liegen die Konturfedern. „Diese sind stabiler und wasserabweisend, denn wir fetten sie mit einem Sekret aus unserer Bürzeldrüse ein. Schwups, schon werden wir nicht nass!“, schnatterte Agnes. Waldemar war beeindruckt.

Eure Paula

Artikel 8 von 11