„Ist es nicht schön, wie alles anfängt zu blühen“, schnatterte ich neulich, als ich mit meiner Entenfreundin Klara und dem Waschbär Waldemar auf der Biberburg von Frau Doktor Raspelzahn hockte. „Am liebsten mag ich die gelben Osterglocken“, schnatterte Klara. Ehe wir uns versahen, zupfte Waldemar eine Osterglocke ab. Triumphierend hielt er sie in die Luft und brummte: „Cool, ich wollte schon immer mal hören, wie sich eine Glockenblume anhört.“ Er schüttelte die gelborange Blüte.
Die Biberin schaute irritiert in seine Richtung. „Ich glaube, da hast du etwas falsch verstanden. Diese Glocken sind nicht dasselbe wie Kirchenglocken.“ „Ich kenne einige Blumen, die das Wort Glocke im Name haben, etwa Schneeglöckchen oder Maiglöckchen“, quakte Klara.
„Genau, die haben alle ihren Namen ihrer hängenden Blüte zu verdanken“, erzählte uns die Biberin. „Tatsächlich ist ihre Glockenform wirklich praktisch, denn Insekten fühlen sich sehr wohl in der Glockenblüte. Sie schlafen oftmals in der Glocke oder suchen darin Unterschlupf, wenn es regnet.“ Da fing es auch schon an zu nieseln. „Ich wünschte es gäbe für uns auch große Glockenblumen in den wir uns verkriechen könnten“, brummte Waldemar. Eure Paula