von Redaktion

„Woher haben die 88 Sternbilder eigentlich ihre Namen?“, schnatterte Ente Klara in einer sternklaren Nacht. Agnes rückte ihre kleine Brille auf ihrem Entenschnabel zurecht und begann: „Schon die alten Ägypter und die Babylonier, die früheren Bewohner der Länder Irak und Syrien, versuchten, die Sterne zu ordnen. Die Babylonier teilten die vielen verschiedenen Sternformationen am Himmel in zwölf Abschnitte ein. Diese zwölf Sternabschnitte benannten sie nach Tieren, die heutigen Tierkreiszeichen. Die zwölf Tierkreiszeichen sind Steinbock, Wassermann, Fisch, Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion und Schütze. Im antiken Griechenland entdeckten die Zweibeiner weitere Sternbilder und benannten die neuen Bilder nach ihren Göttern oder Figuren aus Legenden, wie zum Beispiel Orion, der in der griechischen Sagenwelt ein besonders großer Jäger ist. Im Mittelalter kamen weitere Sternbilder hinzu, mit lustigen Namen. Die Zweibeiner tauften Sternbilder zum Beispiel als „Luftpumpe“, „Netz“, „Pfeil“, „Zirkel“ oder auch „Achterdeck des Schiffes“ erklärte Ente Agnes. „Das bekannteste Sternbild ist sicher der „Große Wagen““, schnatterte ich weiter.

Eure Paula

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