Als der Bischof von Konstanz zur Gründung der ersten Kirche in Isny im elften Jahrhundert eine geheimnisvolle Münze mitbringt, zieht er den Zorn eines brutalen Geheimbundes auf sich und die kleine Siedlung. Nicht nur bei der Weihe geschieht ein Mord – über die Jahrhunderte hat „Der Geheimbund der 45“ immer wieder seine Finger im Spiel, wenn im Allgäu Intrigen gesponnen werden und Menschen gewaltsam sterben.
In diese fiktive Handlung bettet Bernhard Wucherer 500 Jahre Ortsgeschichte und 16 Generationen der Familie Eberz ein, die bis ins 18. Jahrhundert in Isny belegt ist. Was nach Mammutwerk klingt, ist auch eines: Wucherer ist nicht nur Roman-Autor, sondern hat auch geschichtswissenschaftliche Aufsätze verfasst. Sein Detailwissen macht den „Geheimbund der 45“ zu einer Mischung aus Historienkrimi und Heimatkunde. kb