Als ich heute mit meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes am Wald entlang watschelte, sahen wir Eichhörnchen Anina in der Erde buddeln. „Anina muss aufpassen, dass sie nicht zu tief gräbt, sonst kann es ganz schön heiß werden“, schnatterte Klara. Agnes blickte sie streng an. „Bis es wirklich heiß wird, muss man ganz schön lange graben“, schnatterte sie.
„Wie lang dauert das denn genau?“, fragte ich neugierig. „Also die Erde ist ziemlich tief – um zu ihrem Mittelpunkt zu gelangen, müsste man 6000 Kilometer graben“, quakte Agnes. „Da sind die Zweibeiner aber lange beschäftigt“, schnatterte Klara. „Die tiefste Bohrung, die es bisher gab, war nur zwölf Kilometer tief“, entgegnete Agnes. „Wahnsinn, das ist ja gar nicht tief“, quakte Klara ungläubig. Agnes nickte. „Zwar sind zwölf Kilometer nur ein kleiner Kratzer an der Erdoberfläche, aber je tiefer es wird, desto fester werden die Materialien“, quakte Agnes. Die Erde ist in drei Schichten unterteilt: Erdkruste, Erdmantel und Erdkern. „Die Erdkruste besteht aus eher leichteren Elementen. Aber in einer Tiefe von ungefähr 70 Kilometern beginnt der Erdmantel. Der enthält mehr Eisen und Magnesium“, schnatterte Agnes.
Eure Paula