BRAUCHTUM

von Redaktion

Der erste Tag des Wonnemonats Mai steht ganz im Zeichen der Freude über den Einzug des Frühlings. Diese findet ihren sichtbaren Ausdruck auch im Maibaum, dessen Anfänge bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Bevor der Baum von kräftigen Burschen und Männern aufgerichtet wird, muss er vor Dieben gut bewacht werden. Wenn es ihnen aber trotz Bewachung gelingt, ihn zu stehlen, konnte das früher zu recht heftigen handgreiflichen Auseinandersetzungen führen, so wie 1912 in den Dörfern Surberg und Lauter im Chiemgau bei einem Maitanz, dass „selbst die folgenden Ereignisse der Weltgeschichte die Erinnerung daran nicht in Vergessenheit geraten sind“.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Auf Philippi und Jakobi Regen folgt großer Erntesegen. Der Florian, der Florian noch einen Schneehut setzen kann.

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